IQS Lecture: Schwules Sexualverhalten in der Schweiz: von der EMIS Untersuchung, den daraus gewonnenen Erkenntnissen und deren Nutzen für die Präventionsarbeit

Dienstag, 31. März 2020, 19:00 Uhr
Universität Zürich, Rämistrasse 59, RAA G-15

Patrick Weber
Master of Arts in Social Work
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW          
                     

Matthias Gnädinger
Master of Arts in Contemporary History and Sociocultural Anthropology
Bundesamt für Gesundheit (BAG)

Von der grossen Untersuchung, den daraus gewonnenen Erkenntnissen und deren Nutzen für die HIV- und STI-Präventionsarbeit bei Männern, die Sex mit Männern haben

Rund 3000 in der Schweiz lebende Männer, die Sex mit Männern haben, gaben in der Onlinebefragung des European MSM Internet Survey EMIS-2017 Auskunft über ihr Sexualleben, ihr Schutzverhalten bezüglich HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) und ihre Ressourcen und Kompetenzen. Nun liegt der Länderbericht für die Schweiz vor. Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW hat die Daten im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) ausgewertet. 

Patrick Weber, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, stellt ausgewählte Ergebnisse aus diesem Schweizer Länderbericht vor. Der zweite Referent, Matthias Gnädinger, arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung übertragbare Krankheiten des BAG. Er erläutert, weshalb solche Forschungsergebnisse wichtig sind für die Planung und Umsetzung der HIV- und STI-Präventionsarbeit bei Männern, die Sex mit Männern haben.